Klarinetten mit französischer Griffweise
Als Hyacinth Klosé und August Buffet die Griffweise der Klarinette um 1840 derart umgestalteten, dass nun (gegriffen) F-Dur ohne Gabelgriffe spielbar war, konnten Sie nicht ahnen, daß es bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts dauern würde, bis ihr Patent begann, die alte, deutsche Griffweise abzulösen.
Etwa seit den 1960 er Jahren war der Höhepunkt der Verbreitung erreicht: das inzwischen als "Böhm-Klarinette" bekannte Instrument hat, begünstigt durch die französische Massenfertigung, seinen Siegeszug um die Welt angetreten.
Auch in Deutschland gab es schon früh Befürworter für einen Wechsel der Griffweise. Die fortschrittlichsten Instrumentenmacher des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wussten genau um die Vorteile in bestimmten Tonarten, und übertrugen diese Griffweise auch auf die Instrumente mit deutscher Innenbohrung.
Unser Konfigurationssystem lässt folgende Kombinationen möglich werden:
| Modell 1000 | Modell 1000+ | Modell 3000 |
|---|---|---|
| Traditionelle Französische Mechanik auf französisch gebohrtem Korpus | Französische Mechanik mit erweiterten Möglichkeiten auf französisch gebohrtem Korpus | Französische Mechanik mit erweiterten Möglichkeiten auf deutsch gebohrtem Korpus |
Gebrauchsmusterschutz
Einige mechanische Neuerungen an unseren Klarinetten und Bassetthörnern sind beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützte Gebauchsmuster: das "optimierte Tonloch für g an Boehm-Klarinette und Boehm-Bassetthörner" Nr. 20 2004 011 817.3 und ebenso die "Klappenanordnung zur mechanischen Vereinfachung bei offenen Halbtonlöchern am Unterstück von Boehm-Klarinetten und Boehm-Bassetthörnern" Nr. 20 2004 011 818.1
Profitieren auch Sie von der überlegenen Technik unserer Klarinetten und geniesen Sie die Ausdrucksmöglichkeiten unserer Baureihe 3000!
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